Auch in Oslo vertraten drei Lehrerinnen im Rahmen eines Erasmus+-Projekts unsere Schule an einer einwöchigen Fortbildung. Ziel des English Matters Programms war es, Einblicke in das norwegische Schulsystem zu gewinnen sowie methodische und interkulturelle Kompetenzen zu erweitern.
Zu Beginn erhielten die Teilnehmer eine strukturierte Einführung in den Kurs sowie in landesspezifische Besonderheiten. Der Austausch mit Teilnehmenden aus verschiedensten europäischen Ländern wurde durch interaktive Methoden gezielt gefördert.
Ein zentraler Bestandteil der Fortbildung war die Auseinandersetzung mit dem norwegischen Bildungssystem an der Universität Oslo. Dabei zeigten sich sowohl Parallelen als auch Unterschiede zum deutschen System. Hervorzuheben ist insbesondere, dass Schülerinnen und Schüler in Norwegen bis zur siebten Klasse gemeinsam unterrichtet werden und erst ab der achten Klasse Noten erhalten.
Besonders gewinnbringend waren die Schulbesuche, bei denen die Lehrkräfte Einblicke in den Unterrichtsalltag erhielten. Auffällig waren eine wertschätzende Feedbackkultur, ein offener Dialog im Unterricht sowie eine insgesamt positive Haltung von Lernenden und Lehrkräften gegenüber Schule und Lernen.
Darüber hinaus wurden strukturelle Unterschiede deutlich, insbesondere im Hinblick auf räumliche Ausstattung und schulische Rahmenbedingungen.
Ergänzt wurde das Programm durch kulturelle Aktivitäten sowie den intensiven Austausch mit internationalen Kolleginnen und Kollegen.
Die Fortbildung stellte insgesamt eine wertvolle Erfahrung dar und liefert wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der eigenen schulischen Arbeit.






